CareLit Fachartikel

Identifikation assistierter Suizide über dokumentierte Arzneistoffe in Todesbescheinigungen – Ein Update für Gesundheitsämter

Gleich, S.; Schienhammer, J.; Peschel, O.; Graw, M.; Schäffer, B. · Das Gesundheitswesen · 2025 · Heft S 01 · S. 1 bis 1

Dokument
578517
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Gleich, S.; Schienhammer, J.; Peschel, O.; Graw, M.; Schäffer, B.
Ausgabe
Heft S 01 / 2025
Jahrgang 87
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-03-11 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Einleitung: Seit 2020 ist in Deutschland aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes der assistierte Suizid (AS) bei freiverantwortlichen Personen unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Mangels einer Meldepflicht sind AS derzeit nur durch Auswertung der ärztlichen Angaben in den Todesbescheinigungen (TB) identifizierbar. Dies ist den Gesundheitsämtern grundsätzlich möglich, da ihre Dienstaufgaben auch die Sichtung und Archivierung aller TB in ihrem Amtsbezirk umfassen. Vor diesem Hintergrund wurden die Häufigkeiten der für den AS eingesetzten Arzneistoffe und dokumentierte Komplikationen in München…

Schlagworte

assistierter Suizid Todesbescheinigungen Arzneistoffe Gesundheitsämter Komplikationen Thiopental Chloroquin Phenobarbital Pentobarbital Suizidstatistik München Suicide Assisted Death Certificates Pharmaceuticals Health Departments