Neurologische Prognoseeinschätzung nach Herzstillstand und Reanimation: Update 2025
Dr. med. Leithner, C. ; Endisch, C. ; Alonso, A. ; Hansen , H-C. · DIVI · 2025 · Heft 2 · S. 64 bis 72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
usammenfassung Nach Herzstillstand und Reanimation verbleibt ein Großteil der Patient: innen zunächst komatös. Häufig verhindert eine schwere hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) das Wiedererlangen von Bewusstsein mit relevanten kognitiven Fähigkeiten auf Dauer. Betroffene verbleiben nicht selten über Jahre im Syndrom der reaktionslosen Wachheit ohne Aussicht auf Erholung. Die frühe neurologische Prognoseabschätzung der HIE ist daher wichtig, um fundiert über eine Weiterführung oder Beendigung der Intensivtherapie entscheiden zu können.