CareLit Fachartikel
Personzentrierung und implizite Deutungsrahmen: Kommentar zum Editorial „Patientenzentrierte Versorgungsqualität: Anspruch und Umsetzung“ von Messer (2026)
Prof. Dr. Eberhardt · Pflege · 2026 · Heft 2 · S. 105 bis 106
Dokument
579141
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Editorial von Messer (2026) greift ein relevantes The ma auf und setzt einen klaren diskursiven Akzent. Im Kern lese ich die Argumentation so, dass Patientenzen trierung ein zentraler Anspruch der Pflege ist, jedoch in der Qualitätsdebatte marginalisiert zu werden droht, wenn sie nicht durch eine robuste ergebnisbezogene Evidenzba sis begründbar, überprüfbar und steuerbar gemacht wird. Die Frage, wie Personzentrierung im bestehenden Steue rungssystem wirksam abgebildet werden kann, sei daher entscheidend, um über „normative Lippenbekenntnisse“ hinauszugehen.
Schlagworte
Personzentrierung
Patientenzentrierung
Pflege
Qualitätsdebatte
Evidenzbasis
empirische Forschung
Gesundheitsversorgung
Diskurs
Evaluation
Governance
Patient-Centered Care
Nursing
Quality of Health Care
Evidence-Based Practice
Health Services Research
Professional Autonomy