CareLit Fachartikel

Personzentrierung und implizite Deutungsrahmen: Kommentar zum Editorial „Patientenzentrierte Versorgungsqualität: Anspruch und Umsetzung“ von Messer (2026)

Prof. Dr. Eberhardt · Pflege · 2026 · Heft 2 · S. 105 bis 106

Dokument
579141
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflege
Autor:innen
Prof. Dr. Eberhardt
Ausgabe
Heft 2 / 2026
Jahrgang 39
Seiten
105 bis 106
Erschienen: 2026-03-24 01:48:36
ISSN
1664-283X

Zusammenfassung

Das Editorial von Messer (2026) greift ein relevantes The ma auf und setzt einen klaren diskursiven Akzent. Im Kern lese ich die Argumentation so, dass Patientenzen trierung ein zentraler Anspruch der Pflege ist, jedoch in der Qualitätsdebatte marginalisiert zu werden droht, wenn sie nicht durch eine robuste ergebnisbezogene Evidenzba sis begründbar, überprüfbar und steuerbar gemacht wird. Die Frage, wie Personzentrierung im bestehenden Steue rungssystem wirksam abgebildet werden kann, sei daher entscheidend, um über „normative Lippenbekenntnisse“ hinauszugehen.

Schlagworte

Personzentrierung Patientenzentrierung Pflege Qualitätsdebatte Evidenzbasis empirische Forschung Gesundheitsversorgung Diskurs Evaluation Governance Patient-Centered Care Nursing Quality of Health Care Evidence-Based Practice Health Services Research Professional Autonomy