CareLit Fachartikel

Unverhältnismäßigkeit forensischer einstweiliger Unterbringung vor dem Hintergrund länger andauernder betreuungsrechtlicher Unterbringung

N.N. · Recht & Psychiatrie · 2024 · Heft 3 · S. 181 bis 184

Dokument
581269
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 3 / 2024
Jahrgang 1
Seiten
181 bis 184
Erschienen: 2026-04-27 09:47:40
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

eitsatz: Eine forensische (einstweilige) Unterbringung (§ 126a StPO) kann im Einzelfall unverhältnismäßig sein, wenn bereits eine länger andauernde betreuungsrechtliche Unterbringung (§ 1831 BGB) existiert, die Anlasstaten längere Zeit zurückliegen, noch nicht alle öffentlich-rechtlichen Maßnahmen zur Abwehr einer Fremdgefahr ausgeschöpft sind und das (derzeitige) Verhalten der Beschuldigten im Wohnverbund keine Anhaltspunkte für eine Fremdgefährdung von Mitpatienten bietet.

Schlagworte

Krankenhaus Betreuungsrecht Psychiatrie Berlin Recht & Psychiatrie