CareLit Fachartikel

Zieloffenheit in forensischer Suchttherapie – Alternativen zur impliziten Abstinenzorientierung sind rechtlich zulässig und therapeutisch sinnvoll

Querengässer, J. ; Baur, A. ; Bezzel, A. ; Körkel, J. ; Schlögl, C. · Recht & Psychiatrie · 2023 · Heft 1 · S. 3 bis 8

Dokument
581399
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
Querengässer, J. ; Baur, A. ; Bezzel, A. ; Körkel, J. ; Schlögl, C.
Ausgabe
Heft 1 / 2023
Jahrgang 1
Seiten
3 bis 8
Erschienen: 2026-04-28 12:38:04
ISSN
0724-2247

Zusammenfassung

Abstinenz stellt aktuell das vorherrschende Behandlungsziel forensischer Suchtbehandlung dar Dabei sieht das Strafrecht als Sinn jeglicher forensisch-psychiatrischer Intervention nur vor, dass es nach der Behandlung zu keinen weiteren Straftaten mehr kommt, die auf die psychiatrische Problematik zurückgehen Es lässt offen, wie dies zu erreichen ist In Bezug auf § 64 StGB ist der irreführende Begriff der Heilung vom »Hang«, Suchtmittel im Übermaß zu konsumieren, ebenso wenig mit Abstinenz gleichzusetzen, wie sich eine Abhängigkeitserkrankung nur durch vollständige Abstinenz überwinden lässt

Schlagworte

SUCHTBEHANDLUNG UNTERBRINGUNG THERAPIE ZIEL FALLBEISPIEL PATIENT PSYCHIATRIE ALTERNATIVE BEZIEHUNG Arbeit Alkoholkonsum Qualitätsmanagement Depressive Störung Amphetamine Cannabis Abstracts