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Causa finita: Der Einfluss von Vorstrafen auf gerichtliche Entscheidungen

Schlotthauer, S. ; Yundina, E. · Recht & Psychiatrie · 2023 · Heft 2 · S. 93 bis 101

Dokument
581412
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
Schlotthauer, S. ; Yundina, E.
Ausgabe
Heft 2 / 2023
Jahrgang 1
Seiten
93 bis 101
Erschienen: 2026-04-28 12:39:13
ISSN
0724-2247

Zusammenfassung

Die Vorstrafen der/des Angeklagten stellen im Hinblick auf das Schuldurteil grundsätzlich ein extra-legales Merkmal dar, d. h. ein Kriterium, das für diese Entscheidung irrelevant und zudem gesetzlich unzulässig ist. Seit Jahrzehnten befasst sich die rechtspsychologische Forschung mit dieser Thematik, wobei jedoch, bedingt durch die Forschung im anglo-amerikanischen Raum mit seinem Jurysystem, meist Laien als Versuchspersonen herangezogen wurden.

Schlagworte

METHODIK FORSCHUNG ENTSCHEIDUNG MODELL URTEIL BEURTEILUNG FRAU VERGLEICH AUSBILDUNG Berufsgruppen Psychiatrie Judgment Bias Anwälte Arbeitsbelastung Deutschland