CareLit Fachartikel

Hinzuziehung eines mit dem Untergebrachten bislang nicht befassten Sachverständigen bei lang andauerndem Maßregelvollzug; Gefahr repetitiver Routinebeurteilungen

N.N. · Recht & Psychiatrie · 2022 · Heft 3 · S. 158 bis 159

Dokument
581497
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 3 / 2022
Jahrgang 1
Seiten
158 bis 159
Erschienen: 2026-04-29 08:46:38
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

Leitsätze (der Redaktion): 1. In Bezug auf die Fortdauerentscheidungen bei Unterbringungen in einem psychiatrischen Krankenhaus hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass es bei einer langjährigen Unterbringung in der Regel geboten ist, von Zeit zu Zeit einen anstaltsfremden Sachverständigen hinzuzuziehen, um der Gefahr repetitiver Routinebeurteilungen vorzubeugen und auszuschließen, dass Belange der Anstalt oder der Beziehung zwischen Untergebrachtem und Therapeuten das Gutachten beeinflussen. Aus denselben Gründen kann es bei lang dauernder Unterbringung angezeigt sein, den Untergebrachten von einem so…

Schlagworte

GUTACHTEN UNTERBRINGUNG ENTSCHEIDUNG KRANKENHAUS ZEIT GERICHT BEZIEHUNG VERLETZUNG VORSCHRIFTEN Beschleunigung Beurteilung Ärzte Recht & Psychiatrie