CareLit Fachartikel
Tarifvertragliche Mehrarbeitszuschläge – Diskriminierung Teilzeitbeschäftigter – primäre Korrekturkompetenz der Tarifvertragsparteien – Vorrang des Unionsrechts
N.N. · Zeitschrift für Tarifrecht · 2026 · Heft 5 · S. 1 bis 21
Dokument
588848
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Orientierungssätze 1. Eine Regelung in einem Tarifvertrag, nach der Mehrarbeitszuschläge unabhängig von der individuellen Arbeitszeit ab der 41. Wochenstunde zu zahlen sind, benachteiligt in Teilzeit beschäftigte Arbeitnehmer wegen ihrer Teilzeit gegenüber vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten. Der für beide Personengruppen identische Grenzwert belastet Teilzeitbeschäftigte in höherem Maß und wirkt sich bei ihnen nachteilig auf das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung aus (Rn. 17 ff.).
Schlagworte
Tarifrecht
Mehrarbeitszuschlag
Teilzeitbeschäftigung
Diskriminierungsverbot
§ 4 TzBfG
Unionsrecht
BAG
Arbeitsrecht
Arbeitnehmer
Dialyse
Arbeit
Arbeitsverhältnis
Arbeitsleistung
Arbeitsbelastung
Arbeitsmedizin
Beurteilung