CareLit Fachartikel

Probezeitkündigung – Benachteiligung des Personalrats und der Gleichstellungsbeauftragten

Bundesarbeitsgericht · Zeitschrift für Tarifrecht · 2026 · Heft 5 · S. 1 bis 11

Dokument
588849
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Tarifrecht
Autor:innen
Bundesarbeitsgericht
Ausgabe
Heft 5 / 2026
Jahrgang 40
Seiten
1 bis 11
Erschienen: 2026-05-28 10:41:46
ISSN
1439-5908
DOI

Zusammenfassung

Orientierungssätze 1. Eine Kündigung ist nicht allein wegen einer nicht ordnungsgemäßen Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten nach dem LGG Bbg unwirksam (Rn. 10). 2. Hingegen ist eine Kündigung gem. § 128 BPersVG unwirksam, wenn der Arbeitgeber das nach dem PersVG Bbg aF vorgesehene Beteiligungsverfahren mit dem Personalrat nicht oder nicht ordnungsgemäß durchführt (Rn. 13). 3. Aufgrund der Regelung in § 60 Abs. 1 Satz 3 PersVG Bbg aF (ab 15. Mai 2024 § 60 Abs. 1 Satz 4 LPersVG Bbg) beinhaltet im Geltungsbereich dieses Gesetzes die Unterrichtung des Personalrats grundsätzlich auch die Vorlage der Stellungn…

Schlagworte

Probezeitkündigung Personalrat Gleichstellungsbeauftragte Beteiligungsverfahren Kündigungsschutz öffentlicher Dienst Brandenburg PersVG Bbg LGG Bbg Bundesarbeitsgericht Arbeitsverhältnis Berlin Arbeitsrecht Absicht Gesetz Zeitschrift für Tarifrecht