CareLit Fachartikel

Essstörungen als Gender- und Culture-bound-Syndrome

Schigl, B. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2025 · Heft 1 · S. 33 bis 37

Dokument
588965
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Schigl, B.
Ausgabe
Heft 1 / 2025
Jahrgang 11
Seiten
33 bis 37
Erschienen: 2026-05-29 10:35:46
ISSN
0171-4538
DOI

Zusammenfassung

Essstörungen wie Anorexie, Bulimie, Binge Eating und Orthorexie nehmen in Wohlstandsgesellschaften zu. Der Beitrag beschreibt Essstörungen als psychosoziale und kulturell mitgeprägte Phänomene, die überwiegend Frauen betreffen und mit widersprüchlichen Anforderungen an weibliche Lebensentwürfe, Schönheitsideale und Identitätsarbeit verknüpft sind. Neben medizinisch-biologischen Erklärungen werden feministische und psychotherapeutische Perspektiven hervorgehoben. Der Text betont, dass (Nicht-)Essen zur Emotionsregulation, Kontrolle und Bewältigung von Überforderung dienen kann, und ordnet Essstörungen als Ausdruc…

Schlagworte

Essstörungen Anorexie Bulimie Binge Eating Orthorexie Gender Frauen Feminismus Körperbild Emotionsregulation ADHS Angst Deutschland Diät Binge-Eating Disorder Krankenkasse