CareLit Fachartikel

Männer, Metaphern und Melancholie: Sprachbilder in den Erzählungen depressiv erkrankter Männer

Gittner, N. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2022 · Heft 3 · S. 12 bis 16

Dokument
589122
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Gittner, N.
Ausgabe
Heft 3 / 2022
Jahrgang 12
Seiten
12 bis 16
Erschienen: 2026-06-01 10:56:10
ISSN
0171-4538

Zusammenfassung

Zusammenfassung Geschlechtsspezifische Aspekte der Depression wurden auf sprachlicher Ebene bislang wenig beforscht, dies trifft insbesondere auf das Phänomen der männlichen Depression zu. Der Beitrag1 beleuchtet, inwieweit männliche Depressive im Erzählen von ihrer Erkrankung metaphorische Bilder entwickeln. Die Analyse von Sprache schafft dabei einen Zugang zur subjektiven Lebenswirklichkeit von Männern mit depressiven Erkrankungen. Mithilfe der Metaphernanalyse kann ein umfangreiches Bild der Erfahrungs- und Gefühlswelt gezeichnet sowie latente kollektive Denk- und Orientierungsmuster rekonstruiert werden.

Schlagworte

Depression Männer Metaphernanalyse Narration Psychiatrie Sprachwissenschaft Geschlecht Biografische Interviews Charakter Berlin Denken Blase Boden AIDS Schizophrenie Tuberkulose