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Einsamkeit unter Bedingungen von geistiger Behinderung – medizinethische Implikationen aus interdisziplinärer Perspektive

Prosetzky, I. · Zeitschrift für medizinische Ethik · 2025 · Heft 2 · S. 139 bis 156

Dokument
589200
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik
Autor:innen
Prosetzky, I.
Ausgabe
Heft 2 / 2025
Jahrgang 71
Seiten
139 bis 156
Erschienen: 2026-06-01 14:21:27
ISSN
0403-3884

Zusammenfassung

Einsamkeit ist ein ambivalentes Gefühl, das sich positiv und negativ auswirken kann. Chronisch negativ erlebte Einsamkeit kann mit Krankheiten, niedriger Lebensqualität und verkürzter Lebensdauer einhergehen. Menschen mit geistiger Behinderung sind erhöhten Risiken chronischer Einsamkeit ausgesetzt. Ursächlich sind negative soziale Einstellungen, eingeschränkte Interaktionsmöglichkeiten und interpersonelle Kompetenzen. Die Personengruppe ist geeignet, medizinethische Themen im Umgang mit Vereinsamung zuzuspitzen, weil sich in ihren Lebenslagen multiple Probleme verdichten.

Schlagworte

Einsamkeit geistige Behinderung Freundschaft Stigmatisierung Bundesregierung Depression Aufmerksamkeit Deutschland Angst Bibliographie Association Demokratie Charakter Anxiety Germany Affect