CareLit Fachartikel

Trägerübergreifende Rehabilitation zwischen Rechtsanspruch und Verwaltungswirklichkeit – Koordination ohne Praxis?

Miyanyedi, G.; Schüring, S. · Case Management · 2026 · Heft 2 · S. 70 bis 74

Dokument
589949
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Case Management
Autor:innen
Miyanyedi, G.; Schüring, S.
Ausgabe
Heft 2 / 2026
Jahrgang 22
Seiten
70 bis 74
Erschienen: 2026-06-20 10:01:52
ISSN
1861-0102
DOI

Zusammenfassung

Mit § 13a SGB VI wird in der gesetzlichen Rentenversicherung erstmals ein gesetzlich verankertes Fallmanagement eingeführt. Der Beitrag analysiert die strukturellen Voraussetzungen trägerübergreifender Koordination im gegliederten Rehabilitationssystem, insbesondere die Koordinationsarchitektur des SGB IX mit Zuständigkeitsklärung, Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung. Empirische Befunde aus dem Teilhabeverfahrensbericht 2025 sowie aus qualitativen Studien zeigen, dass die Verwaltungspraxis weiterhin stark zuständigkeitsbezogen geprägt ist und formalisierte Koordinationsinstrumente nur selten genutzt werden.

Schlagworte

Case Management Rehabilitation trägerübergreifende Koordination SGB IX SGB VI Teilhabeplanung Fallmanagement Verwaltungswirklichkeit Arbeit Krankenversicherung