CareLit Fachartikel

Keine Elektrokrampftherapie gegen den Willen des an Schizophrenie erkannten Betreuten

N.N. · Recht & Psychiatrie · 2020 · Heft 2 · S. 110 bis 113

Dokument
590078
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 2 / 2020
Jahrgang 4
Seiten
110 bis 113
Erschienen: 2026-06-22 12:26:46
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

1. Als notwendig können nur ärztliche Zwangsmaßnahmen angesehen werden, deren Durchführung einem breiten medizinisch-wissenschaftlichen Konsens entspricht. Derartiger Konsens kann sich namentlich in wissenschaftlichen Stellungnahmen des Beirats der Bundesärztekammer sowie durch medizinische Leitlinien äußern. 2. Falls der an Schizophrenie leidende Betreute einer Elektrokonvulsionstherapie/Elektrokrampftherapie (EKT) ausdrücklich widerspricht, ist die Einwilligung des Betreuers in deren zwangsweise Durchführung im Regelfall nicht genehmigungsfähig.

Schlagworte

Rechtsprechung Betreuungsrecht § 1906a BGB Elektrokrampftherapie Schizophrenie Zwangsbehandlung BGH Patientenwille Psychiatrie Clozapin Aripiprazol Neuroleptika Krankenhaus Depression Autismus Autismus-Spektrum-Störung