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Probleme einer psychiatrischen Versorgung ohne Zwang: Krankenhaus oder Gefängnis?

Gahr, M.; Spitzer, M. · Recht & Psychiatrie · 2020 · Heft 3 · S. 135 bis 137

Dokument
590107
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
Gahr, M.; Spitzer, M.
Ausgabe
Heft 3 / 2020
Jahrgang 4
Seiten
135 bis 137
Erschienen: 2026-06-23 11:15:18
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden Probleme eines psychiatrischen Versorgungskonzepts diskutiert, das gänzlich auf die Anwendung von Zwang verzichtet (wie beschrieben von Zinkler und von Peter in R & P 2019, 37: 203 – 209). Abgesehen von den erheblichen organisatorischen, personellen und ökonomischen Problemen, die bei der Implementierung eines derartigen Versorgungskonzepts gelöst werden müssten, sind wir insbesondere durch die in diesem Versorgungskonzept implizite Fortdauer des Polizeigewahrsams bei Personen besorgt, die eine psychiatrische/psychosoziale Versorgung ablehnen, jedoch eine akute psychische Störung aufweis…

Schlagworte

Ablehnung der Behandlung Ethik ohne Zwang Polizeigewahrsam psychische Störungen Psychiatrie Krankenhaus Deutschland Diagnostik Gesetz Treatment Refusal Association Beurteilung Depression Population Computer