CareLit Fachartikel

Unterrichtung des Betroffenen über Begutachtung im Betreuungsverfahren

N.N. · Recht & Psychiatrie · 2020 · Heft 3 · S. 169 bis 170

Dokument
590115
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 3 / 2020
Jahrgang 4
Seiten
169 bis 170
Erschienen: 2026-06-23 11:16:13
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

Sofern der Gutachter nicht zugleich behandelnder Arzt des Betroffenen ist und wenn keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dem Betroffenen seine Begutachtung verborgen geblieben ist, kann im Regelfall, in dem dem Betroffenen vorab der Beweisbeschluss bekannt gegeben worden ist, unterstellt werden, dass der Sachverständige den Betroffenen über die beabsichtigte Begutachtung unterrichtet hat (Abgrenzung zu Senatsbeschlüssen vom 6. Februar 2019 – XII ZB 393/18, FamRZ 2019, 724; vom 7. August 2013 – XII ZB 691/12, FamRZ 2013, 1725 und vom 15. September 2010 – XII ZB 383/10, FamRZ 2010, 1726).

Schlagworte

Betreuungsverfahren Sachverständigengutachten Unterrichtung rechtliches Gehör FamFG Betreuungsbedürftigkeit fachärztliche Stellungnahmen BGH-Rechtsprechung Psychiatrie Demenz Recht & Psychiatrie