CareLit Fachartikel

Finanzierungsrelevante Auswirkungen der jüngeren Rechtsprechung zur Zulässigkeit von Zwangsmaßnahmen auf die psychiatrische Krankenhausbehandlung

Krüger, R. · Recht & Psychiatrie · 2019 · Heft 4 · S. 219 bis 226

Dokument
590133
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
Krüger, R.
Ausgabe
Heft 4 / 2019
Jahrgang 4
Seiten
219 bis 226
Erschienen: 2026-06-23 11:50:23
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

Die Anforderungen an den Unterbringungsauftrag psychiatrischer Krankenhäuser sind durch die jüngere Rechtsprechung zur Zulässigkeit von Zwangsmaßnahmen deutlich gestiegen. Der Beitrag untersucht, welche zusätzlichen Kosten und Erlösausfälle durch rechtliche Vorgaben, Verfahrensanforderungen und die Vermeidung von Zwangsmaßnahmen entstehen, und stellt diese anhand reeller Kosten- und Erlösdaten dem Finanzierungssystem gegenüber. Ergebnis ist ein relevanter Mehraufwand, insbesondere beim Personal, sowie Finanzierungslücken in Zeiten, in denen Patientenautonomie und Zwangsvermeidung im Vordergrund stehen.

Schlagworte

Zwangsbehandlung Zwangsmaßnahmen Fixierung Unterbringungsrecht PEPP Psych-Entgeltsystem Kosten- und Erlösvergleich Personalaufwand Psychiatrie Anreize Behandlungsverweigerung Compliance Krankenhaus Germany Beurteilung Chronologie