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Gewaltrisiko, psychische Krankheit und Stigma: Eine Herausforderung für die Sozialpsychiatrie

Schomerus, G.; Spindler, P. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2019 · Heft 1 · S. 13 bis 14

Dokument
590239
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Schomerus, G.; Spindler, P.
Ausgabe
Heft 1 / 2019
Jahrgang 12
Seiten
13 bis 14
Erschienen: 2026-06-25 12:36:07
ISSN
0171-4538
DOI

Zusammenfassung

Eine wichtige Strategie zur Bekämpfung des Stigmas psychischer Krankheiten ist es, das Stereotyp der Gewalttätigkeit auf der Basis von Fakten zu entkräften. Dabei wird allerdings manchmal versucht, das Risiko statistisch auf andere Eigenschaften zu attribuieren, die in der Regel mit schweren psychischen Krankheiten assoziiert sind – zum Beispiel fehlende Behandlungsbereitschaft, Substanzkonsum oder eigene Gewalterfahrungen. Wir diskutieren negative Konsequenzen dieses Vorgehens und plädieren dafür, Gewaltrisiken nicht zu tabuisieren, sondern individuell und lösungsorientiert mit ihnen umzugehen.

Schlagworte

Psychische Krankheit Stigma Gewaltrisiko Sozialpsychiatrie Risikoabschätzung Forensische Psychiatrie Psychiatrie Arbeitsplatz Depression Arbeit Denken Armut Dokumentation Sozialpsychiatrische Informationen