CareLit Fachartikel
Traumafolgestörungen bei Geflüchteten
N.N. · Psychosoziale Umschau · 2019 · Heft 1 · S. 1 bis 2
Dokument
590419
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Viele Geflüchtete haben Folter, Krieg und sexuelle Gewalt erfahren, wurden verfolgt oder vertrieben. Auch wenn die Gruppe sehr heterogen ist und Daten nur punktuell vorliegen, weisen die vorliegenden Studien darauf hin, dass bis zu einem Drittel mit Traumafolgestörungen zu kämpfen haben. Für die Behandlung gibt es bewährte psychosoziale und therapeutische Interventionen, die jedoch sichere Lebensumstände erfordern. Postmigrationsstressoren verzögern den Traumaverarbeitungsprozess, stabile Lebensverhältnisse, enge Bindungen und ein sicherer rechtlicher Status begünstigen ihn.
Schlagworte
Geflüchtete
Traumafolgestörungen
Posttraumatische Belastungsstörung
Psychosoziale Versorgung
Flucht
Trauma
AsylbLG
Beratung
Krankenversicherung
Deutschland
Depression
Diagnostik
Angst
Angehörige
Finanzierung
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