Gemeinsame Entscheidungsfindung braucht Zeit
Jaeger, S. · Psychosoziale Umschau · 2019 · Heft 2 · S. 15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
»Shared decision making« lässt sich mit »gemeinsame Entscheidungsfindung« übersetzen. Menschen mit einer psychischen Erkrankung sollen gemeinsam und gleichberechtigt mit den Behandelnden darüber entscheiden, wie ihre Behandlung aussehen soll. Das ist der Anspruch. In Klinikalltag und ambulanter Patientenversorgung beherrscht allerdings noch allzu oft eine paternalistische Grundhaltung das Geschehen. In einem ehrgeizigen Forschungsprojekt in Großbritannien versuchten Forscherinnen und Forscher, diesem Umstand mit einer gezielten Schulung gemeindepsychiatrischer Teams abzuhelfen. Sie untersuchten außerdem die Wirk…