Die psychiatrische Waldstation als konkrete Utopie
Fischer, R. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2019 · Heft 2 · S. 25 bis 27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Renate Fischer beschreibt aus der Perspektive einer gesetzlichen Betreuerin die ambivalente Rolle von Haustieren bei psychisch erkrankten Menschen: Tiere können Trost, Struktur, Kontaktanlässe und heilsame Naturerfahrung bieten, zugleich aber auch Überforderung, Kosten und tierschutzrelevante Probleme mit sich bringen. Sie plädiert für tiergestützte Angebote und eine „psychiatrische Waldstation“ als naturbezogene Ergänzung psychiatrischer Versorgung. Julia Kistner schildert in einem Erfahrungsbericht die empowernde Bedeutung von Pferden in ihrer Biografie und als Reittherapeutin für psychisch kranke Kinder und J…