CareLit Fachartikel

Italienische Reformpsychiatrie

Serrano, M. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2016 · Heft 3 · S. 4 bis 8

Dokument
590984
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Serrano, M.
Ausgabe
Heft 3 / 2016
Jahrgang 12
Seiten
4 bis 8
Erschienen: 2026-07-10 10:59:23
ISSN
0171-4538
DOI

Zusammenfassung

Der Beitrag beschreibt die extreme Rückständigkeit der italienischen Psychiatrie im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die unter dem Einfluss von Franco Basaglia eingeleiteten Reformen ab den 1960er-Jahren. Im Mittelpunkt stehen die Öffnung psychiatrischer Abteilungen in Gorizia, die Entwicklung des Gesetzes 180 (1978) zur Schließung der Irrenanstalten und der Aufbau regionaler, gemeindenaher Versorgungsstrukturen. Ausführlich dargestellt werden die Erfahrungen in Triest und Livorno sowie die Bedeutung von Kontinuität, Bürgerbeteiligung, ambulanter Versorgung und sozialer Inklusion.

Schlagworte

Psychiatrie Reformpsychiatrie Franco Basaglia Italien Gesetz 180 Gemeindepsychiatrie Deinstitutionalisierung Triest Livorno Arbeit Charakter Gesetz Betten Bevölkerung Deutschland Atmosphäre