Von der Personalbemessung zum Bundesteilhabegesetz: Ein Blick zurück und nach vorn zur Bedarfsermittlung und Finanzierung von Hilfen
Rosemann, M. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2017 · Heft 3 · S. 41 bis 46
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit dem Jahr 1995 hat der Begriff der »personenzentrierten Hilfen« seinen Weg in der psychiatrischen Landschaft genommen. Im Kern ging es um die Orientierung der Hilfen an den individuellen Bedarfen einer Person in einer aktuellen Situation und den Umbau des Versorgungssystems, um diese Orientierung möglich zu machen. Zugleich wurde gefordert, keinen Menschen wegen Art oder Schwere der Erkrankung auszugrenzen. Beides ist nur möglich, wenn Hilfebedarfe individuell ermittelt, dann aber koordiniert erbracht werden. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) und anderen neuen Gesetzen ist ein wichtiger Schritt auf diesem…