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Muss die Pflege diagnostizieren? Ein Plädoyer für die Alltagssprache in der psychiatrischen Pflege

Mayer, M. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2016 · Heft 4 · S. 36 bis 39

Dokument
591017
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Mayer, M.
Ausgabe
Heft 4 / 2016
Jahrgang 12
Seiten
36 bis 39
Erschienen: 2026-07-10 11:16:30
ISSN
0171-4538

Zusammenfassung

Die Pflege kann einen wichtigen Beitrag im psychiatrischen Versorgungssystem leisten. Mit der Pflegediagnostik soll die Qualität der pflegerischen Planung gestärkt und der Beruf aufgewertet werden. Der Beitrag diskutiert Nutzen und Probleme gängiger Pflegediagnosesysteme (u. a. NANDA-I, POP) und argumentiert, dass nicht die Diagnose selbst, sondern der diagnostische Prozess entscheidend ist. Pflegediagnostik soll Menschen in ihrer Alltagssprache verstehen, recoveryfördernd und dialogisch angelegt sein und Ressourcen sowie subjektives Erleben stärker berücksichtigen.

Schlagworte

Psychiatrische Pflege Pflegediagnostik Pflegeprozess Recovery Alltagssprache PESR NANDA-I POP Diagnostik Diagnosis Angst Psychiatrie Beurteilung Aufmerksamkeit Depression Bücher