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Terminale Sedierung: ethisch problematisch oder rechtfertigbar?

Anselm, R. · Ethik in der Medizin · 2004 · Heft 4 · S. 342 bis 348

Dokument
591092
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Anselm, R.
Ausgabe
Heft 4 / 2004
Jahrgang 16
Seiten
342 bis 348
Erschienen: 2004-11-01 00:00:00
ISSN
1437-1618

Zusammenfassung

Terminale Sedierung ist unter bestimmten Umständen ethisch rechtfertigbar: Mit dem Wissen um die Begrenztheit des eigenen Lebens ist auch der Sterbeprozess ein bewusst zu gestaltender, dem eigenen Willen unterworfener Bestandteil des Lebens. Das schließt auch die (paradoxe) Möglichkeit ein, bewusst auf das Bewusstsein beim eigenen Sterben zu verzichten. Anhand eigener Studien kann der Autor zeigen, dass sich der Wunsch nach Sterbehilfe bei terminal kranken Menschen als die Folge einer konsequenten Einordnung in das System der Medizin deuten lässt. Infolgedessen begreifen Patienten auch das Sterben als eine Aufga…

Schlagworte

Ärzte Ethik in der Medizin