CareLit Fachartikel

Kann Autonomie „fremdvertreten” werden?

Gaul, C. · Ethik in der Medizin · 2002 · Heft 3 · S. 160 bis 169

Dokument
591676
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Gaul, C.
Ausgabe
Heft 3 / 2002
Jahrgang 14
Seiten
160 bis 169
Erschienen: 2002-09-01 00:00:00
ISSN
1437-1618

Zusammenfassung

Im Wandel vom paternalistischen zum partnerschaftlichen Arzt-Patient-Verhältnis werden auch Konfliktsituationen am Ende des Lebens aus einem anderen Blickwinkel gesehen. Der Fortschritt der Intensivmedizin und die zunehmende Zahl chronisch Kranker schaffen hier neue ethische Probleme. Am Fall eines Patienten, der an einer Amyotrophen Lateralsklerose litt, wird der Autonomiekonflikt zwischen Selbst- und Fremdbestimmung verdeutlicht. Juristische, medizinische und ethische Argumente werden fallbezogen dargestellt und der Stellenwert von Patientenverfügungen und das derzeitige deutsche Betreuungsrecht diskutiert.

Schlagworte

Arzt-Patient-Verhältnis Betreuungsrecht Intensivmedizin Ethik in der Medizin