Postpartale Depression – wer kümmert sich? Versorgungszugänge über Hebammen, Gynäkologie, Pädiatrie und Allgemeinmedizin
Pawils, S.; Kochen, E.; Weinbrenner, N.; Loew, V.; Döring, K.; Daehn, D.; Martens, C.; Kaczmarek, P.; Renneberg, B. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2022 · Heft 6 · S. 658 bis 667
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die postpartale Depression (PPD) zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Postpartalzeit. Unbehandelt kann sie teils folgenschwere Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung und die Entwicklung des Kindes haben. Um mögliche negative Auswirkungen verhindern zu können, sind eine frühzeitige Diagnostik betroffener Mütter und eine professionelle Betreuung essenziell. Der vorliegende Artikel exploriert das Zuständigkeitsgefühl der 4 Primärversorger:innen in der Postpartalzeit: Hebammen, Gynäkolog:innen, Hausärzt:innen und Pädiater:innen, und untersucht den Umgang mit der Erkrankung sowie die Barrieren…