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Impfungen in der Pädiatrie und der „informed consent”– Balanceakt zwischen Sozialpaternalismus und Autonomie

Dahl, M. · Ethik in der Medizin · 2002 · Heft 3 · S. 201 bis 214

Dokument
591700
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Dahl, M.
Ausgabe
Heft 3 / 2002
Jahrgang 14
Seiten
201 bis 214
Erschienen: 2002-09-01 00:00:00
ISSN
1437-1618

Zusammenfassung

Bei der Durchführung von Impfungen in der Pädiatrie sind die Interessen von Kind, Eltern und öffentlicher Gesundheitsvorsorge zu berücksichtigen. Eine ethische Diskussion allein auf Grundlage der informierten Einwilligung wird der vielschichtigen Dimension der Impfproblematik nicht gerecht. In bestimmten Fällen erscheint eine Impfung auch gegen den Willen der Eltern legitim, z. B. wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Ein genereller Impfzwang ist jedoch ethisch nicht zu rechtfertigen. Untersuchungen haben gezeigt, dass impfkritische Eltern andere Entscheidungskriterien verwenden als bislang von Experten angenommen.…

Schlagworte

Pädiatrie Ethik in der Medizin