Medikamente in der Umwelt: Wirkung weit über unsere Körper hinaus – Deutsches Ärzteblatt
Martin, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Artikel beschreibt, dass Arzneimittelrückstände in Bächen, Flüssen, Seen, Grund- und teils Trinkwasser nachweisbar sind und dort Ökosysteme belasten. Viele Wirkstoffe sind auf Stabilität ausgelegt und bleiben daher auch in der Umwelt persistent. Genannt werden Beispiele aus verschiedenen Wirkstoffgruppen: Benzodiazepine können bei Fischen Angstverhalten vermindern, SSRI wie Sertralin beeinträchtigen bei Zebrafischen Bewegung und Lernen, hormonelle Wirkstoffe wie Ethinylestradiol stören die Fortpflanzung von Fischen und Amphibien, Antibiotika schädigen Algen und Cyanobakterien und fördern Resistenzen. Besonde…