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Nobelpreis für Physiologie und Medizin: Wo uralte Verwandte ihre DNA-Spuren hinterließen – Deutsches Ärzteblatt

Lenzen-Schulte, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 41 · S. 1 bis 1

Dokument
594569
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Lenzen-Schulte, M.
Ausgabe
Heft 41 / 2022
Jahrgang 54
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2022-10-14 00:00:00
ISSN
2199-7292
DOI

Zusammenfassung

Der Artikel würdigt Svante Pääbos Nobelpreis für Physiologie und Medizin und ordnet seine Forschung zur Paläogenetik ein. Pääbo machte mit der Analyse uralter DNA aus Mumien und ausgestorbenen Homininen wie Neandertalern und Denisovanern Methoden möglich, die lange Zeit als kaum realisierbar galten. Der Durchbruch gelang ihm 2010 mit der Publikation großer Teile des Neandertaler-Genoms und kurz darauf mit dem Nachweis einer bislang unbekannten Homininen-Linie aus der Denisova-Höhle. Seine Arbeiten zeigten, dass der moderne Mensch keine isolierte Linie ist, sondern als „Metapopulation“ aus Afrika stammt und zugle…

Schlagworte

Afrika Bevölkerung Anthropologie Infektion Population Bakterien Biologie Berlin Asien Kardiologie Neurologie Onkologie Urologie Deutsches Ärzteblatt