Embryonen testen: Fehlgeburtsrate niedriger – Deutsches Ärzteblatt
Holinski-Feder, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 21 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Leserbrief widerspricht der Darstellung, Präimplantationsdiagnostik (PID) sei wegen hoher Fehlerraten problematisch. Der/die Autor:in betont, dass genetisch belastete Paare in Deutschland zwar seit Jahren Embryonen testen lassen können, die Zugangswege aber weiterhin erschwert seien. Nach eigener Erfahrung eines PID-Zentrums und internationalen Daten sei die PID mit modernen Analysemethoden sehr zuverlässig und senke vor allem die Fehlgeburtsrate signifikant im Vergleich zu Transfers ohne vorherige Diagnostik. Die im Artikel genannten 20 % falsch positiven Befunde würden vermutlich auf veraltete Methoden zur…