CareLit Fachartikel

Substanzbezogene Störungen als Ursache und als Folge früher Gewalt

Schäfer, I.; Barnow, S.; Pawils, S. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2016 · Heft 1 · S. 35 bis 43

Dokument
597911
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Schäfer, I.; Barnow, S.; Pawils, S.
Ausgabe
Heft 1 / 2016
Jahrgang 59
Seiten
35 bis 43
Erschienen: 2016-01-01 00:00:00
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Substanzmissbrauch und -abhängigkeit gehören zu den häufigsten Folgen früher Gewalt und Vernachlässigung. In der Allgemeinbevölkerung findet sich bei 20 % der Erwachsenen, die Misshandlung oder Vernachlässigung in der Kindheit erlebt haben, die Lebenszeitdiagnose einer substanzbezogenen Störung. Etwa 30 % aller Personen, die sich aufgrund einer posttraumatischen Störung in Behandlung begeben, weisen eine Suchterkrankung auf und 24–67 % aller Personen in Suchtbehandlung haben frühe Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt. Gleichzeitig wachsen rund 16 % aller in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen unter…

Schlagworte

Deutschland Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz