Atypische Gerinnungsstörungen nach COVID-19-Impfung: Vorgehen bei Hirnvenenthrombose – Deutsches Ärzteblatt
Lenzen-Schulte, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2021 · Heft 15 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Artikel beschreibt den damals viel diskutierten Umgang mit seltenen Hirnvenenthrombosen und Gerinnungsstörungen nach COVID-19-Impfung, vor allem nach AstraZeneca. Im Fokus steht, Überdiagnostik bei unspezifischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit oder Gelenkschmerzen zu vermeiden, da solche Symptome häufig auch harmlose Impfreaktionen sind. Entscheidend ist der zeitliche Zusammenhang: Treten Beschwerden 4 bis 16 Tage nach der Impfung auf, soll bei Verdacht auf Sinusvenenthrombose oder disseminierte intravasale Koagulopathie gezielt abgeklärt werden. Bei schweren Symptomen oder neu…