Multiparametrische Magnetresonanztomografie: Wie sich ein Prostatakarzinom besser einschätzen lässt – Deutsches Ärzteblatt
Schenk, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 45 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die multiparametrische MRT (mpMRT) der Prostata verbessert die Diagnostik und Risikoeinschätzung beim Prostatakarzinom deutlich. Sie kombiniert T2-gewichtete, diffusionsgewichtete und kontrastmittelgestützte Sequenzen, sodass Morphologie, Zelldichte und Durchblutung beurteilt werden können. Verdächtige Herde lassen sich damit besser lokalisieren, die Tumoraggressivität sowie Ausdehnung und Multifokalität genauer einschätzen. Das unterstützt die Planung gezielter Biopsien und damit eine präzisere histopathologische Diagnose. Im Vergleich zur konventionellen transrektalen Ultraschallbiopsie kann die mpMRT unnötige…