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N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 2020 · Heft 42 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bis Mitte September 2020 wurden in Deutschland 18.951 Verdachtsanzeigen auf COVID-19 als Berufskrankheit gemeldet; 8.171 Fälle (43 %) waren bis dahin anerkannt. Zusätzlich gingen 3.611 Anzeigen zu COVID-19 als Arbeitsunfall ein, von denen 92 anerkannt wurden (2,6 %). Die Linksfraktion kritisierte die geringe Anerkennungsquote und forderte eine konsequente Entschädigung für nachweislich arbeitsbedingt Erkrankte. Die DGUV betonte jedoch, dass viele Verfahren noch nicht abgeschlossen seien und die Zahlen deshalb nur eine Zwischenbilanz darstellten. Für eine Anerkennung als Berufskrankheit im Gesundheitswesen müssen…