Lifestyle-Medikament Vitamin D. Was gibt es an Evidenz?
Lange, U.; Schulz, N.; Klemm, P. · Der Unfallchirurg · 2023 · Heft 10 · S. 877 bis 881
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungEine Unterversorgung von 25(OH)Vitamin‑D3 (Calcidiol) besteht in vielen Ländern mit mäßiger Sonnenlichteinstrahlung, langen Wintern und nur mäßigem Fischkonsum. Risikogruppen für einen Vitamin‑D3-Mangel stellen ältere Personen über 65 Jahre dar, geriatrische Personen in Pflegeheimen, Säuglinge und Kinder/Jugendliche. Somit bestehen auch in Deutschland viele Situationen, welche eine Vitamin-D-Substitution rechtfertigen. Aktuell wird Vitamin‑D3 jedoch als „Wunderwaffe“ gegen alles angepriesen. Aber wie sieht die Datenlage aus? Wo kann es helfen und wo nicht?