Eine neue Methode zur Bestimmung der Plättchenhämostasekapazität
Kolde, H.-J.; de Haan, J. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1998 · Heft 01 · S. 41 bis 48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDer Mangel des von-Willebrand-Faktors (vWF) stellt mit einer Prävalenz von >1% die häufigste kongenitale Gerinnungsstörung mit einer potentiellen Blutungsdiathese dar. Im Rahmen der konventionellen Gerinnungsanalytik werden jedoch dieser Mangel wie auch andere Störungen der Primärhämostase, z.B. durch Azetylsalizylsäure (ASS), oft nicht erkannt. Die schwierig zu standardisierende Blutungszeit wird häufig nicht durchgeführt und ihre Aussagekraft ist nicht unumstritten.Eine neue Methode zur Bestimmung der Plättchenhämostasekapazität (platelet hemostatic capacity, PHC) mit dem PFA-100®, eine Weiteren…