Zur Häufigkeit von Koronarverschluß und Reinfarkt in der Frühphase nach erfolgreicher Thrombolyse der Koronarthrombose und nach koronarer Angioplastie
Jahrmärker, H. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1989 · Heft 04 · S. 170 bis 181
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung1. Der Zustand nach erfolgreicher Fibrinolyse bei beginnendem Herzinfarkt zählt zu den klinischen Konstellationen, die mit einem erhöhten Risiko ischämischer koronarer Ereignisse verbunden sind. Die wichtigsten Ursachen sind in diesem Fall die Freilegung des thrombogen wirksamen Wandschadens, der die Koronarthrombose auslöste, das Weiterbestehen der Koronarstenose, der Verbleib von Thrombusresten und die gestörte Interaktion zwischen Gefäßwand, Thrombozyten und Blutgerinnung.2. Es besteht daher die Gefahr eines erneuten Verschlusses der betroffenen Koronararterie. Die Häufigkeit angiographisch nac…