Bedeutung von Prostaglandinen und anderen Eicosanoiden für das Verhalten der Mikrozirkulation beim Schock
Schrör, K. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1982 · Heft 02 · S. 73 bis 81
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungEicosanoide (Prostaglandine, Thromboxane, Fessäureperoxyde, Hydroxyfettsäuren, Leukotriene) sind eine heterogene Gruppe von Substanzen, die sich aus der gemeinsamen Vorstufe Arachindonsäure herleiten lassen. Sie warden nicht gespeichert, sondern bei geeigneten (Membran-) Reizen de novo synthetisiert und freigesetzt. Damit ist der Gewebe- bzw. Plasmaspiegel der Substanzen dem Ausmaϐ der Synthese gleichzusetzen und daher durch Syntheseinhibitoren leicht zu beeinflussen. Hierzu gehören neben Glukokortikoiden vor allem nichtsteroidale Antiphlogistika. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Substa…