Lebensbedrohliche Kardiomyopathie als Folge einer Portkatheterinfektion bei Immuntoleranztherapie
Rauch, R.; Girisch, M.; Hofbeck, M.; Wiegand, G. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2007 · Heft 04 · S. 290 bis 292
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungBei Patienten mit schwerer Hämophilie A stellt die Entwicklung von Inhibitoren eine ernsthafte Komplikation dar, die einer lange dauernden Immuntoleranztherapie (ITT) bedarf. Sie wird meist über Portkatheter durchgeführt. Zu den häufigsten Komplikationen zählen Thrombosen und Infektionen. Wir berichten über einen 18-jährigen Patienten mit schwerer Hämophilie A, der im Alter von fünf Jahren einen hochtitrigen Faktor-VIII-Inhibitor entwickelt hatte. Die folgende ITT erforderte die Implantation eines Portkatheters. Postoperativ kam es zu einer schweren Sepsis mit Herzinsuffizienz. Der Katheter wurde…