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Rekombinantes Hirudin zur weiteren Antikoagulation bei Patienten mit Heparin-induzierter Thrombozytopenie

Greinacher, A. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1999 · Heft 01 · S. 19 bis 29

Dokument
611910
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie
Autor:innen
Greinacher, A.
Ausgabe
Heft 01 / 1999
Jahrgang 19
Seiten
19 bis 29
Erschienen: 1999-01-01 00:00:00
ISSN
0720-9355;2567-5761

Zusammenfassung

ZusammenfassungHirudin ist ein spezifischer Thrombininhibitor, der unabhängig von Kofaktoren wie Antithrombin und Heparin-Kofaktor II wirkt. Im Gegensatz zu Heparin wird r-Hirudin durch PF4 nicht inaktiviert. Hirudin bewirkt auch eine Hemmung von Thrombus-gebundenem Thrombin und von an Fibrinabbauprodukte gebundenem Thrombin, das vor einer Hemmung durch Heparin geschützt ist. Bei der Heparin-induzierten Thrombozytopenie (HIT) führt eine verstärkte Iη-vivo-Thrombozyten-aktivierung zur Freisetzung großer Mengen von PF4 und zur exzessiven Thrombinbildung. Betroffene Patienten müssen weiter parenteral antikoaguliert…

Schlagworte

Beurteilung Antikörper Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie