Laboranalytischer Ausschluss einer hämorrhagischen Diathese vor elektiven Eingriffen? Ja!
Albert, F.-W.; Eichler, H.; Haubelt, H.; Loreth, R.; Matzdorff, A.; Peetz, D.; Pindur, G.; Schinzel, H.; Seyfert, U.; Hellstern, P. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2009 · Heft 01 · S. 58 bis 63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungVor allen operativen oder anderen invasiven Eingriffen, die mit gefährlichen Blutungen einhergehen können, muss eine hämorrhagische Diathese anamnestisch, ggf. anhand der klinischen Symptomatik und laboranalytisch ausgeschlossen werden. Auf keine dieser Maßnahmen kann verzichtet werden. Die Blutungsanamnese wird mit einem standardisierten Fragebogen unter Verwendung eines Scores und unter ärztlicher Anleitung erhoben. Falsch positive und falsch negative Blutungsanamnesen kommen häufig vor. Das laboranalytische Minimalprogramm besteht aus Thrombozytenzahl, aktivierter partieller Thrombo plastinzeit…