Prostanoide in der Behandlung der chronisch arteriellen Verschlußkrankheit
Gruß, J.-D. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1993 · Heft 02 · S. 58 bis 64
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungVasodilatation, Hemmung der Thrombozytenaktivierung und Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes machten die intraarterielle Applikation von Prostanoiden bei der inoperablen peripheren AVK im Stadium III und IV zum interessanten Therapiekonzept. Günstige Erfahrungen mit der intravenösen Applikation blieben zunächst ohne rationale pharmakologische Erklärung, da 70-80% der Substanz PGE1 bei einer einzigen Lungenpassage metabolisiert werden. Erst die Entdeckung des stabilen Metaboliten 13,14-Dihydro-PGE-1 lieferte eine Erklärung für eine Vielzahl günstiger Therapiestudien. In der Gefäßchirurgie…