Heparin-induzierte Thrombozytopenie – Pathogenese und Behandlung
Greinacher, A. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1999 · Heft 01 · S. 1 bis 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungHeparin bindet aufgrund seiner negativen Ladung an Thrombozytenproteine. Hierdurch werden Thrombozyten leicht aktiviert. Dies kann bei Krankheiten, bei denen per se die Thrombozyten aktiviert sind, z.B. periphere arterielle Verschlußkrankheiten, zum Abfall der Thrombozyten führen. Diese nicht-immunologischen Wechselwirkungen von Heparin und Thrombozyten sind klinisch von untergeordneter Bedeutung. Viel wichtiger, da in einigen Fällen mit lebensbedrohlichen neuen thromboembolischen Komplikationen verbunden, ist die immunologische Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT). Betroffene Patienten bilde…