Pathomorphologie des hämolytisch-urämischen Syndroms
Waldherr, R. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1984 · Heft 04 · S. 127 bis 133
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDas hämolytisch-urämische Syndrom ist ein polyätiologischer Symptomenkomplex mit variablem klinischem Verlauf. Im Vordergrund steht ein renovaskulärer Endothelschaden, der zu einer lokalen, intrarenalen Aktivierung des Gerinnungssystems und einer Schrankenstörung der Gefäßwand führt: endotheliotrop-dysorische Mikroangiopathie. Die Ausdehnung des Endothelschadens und reparative Veränderungen der Gefäßwand bestimmen das Ausmaß der pathomor-phologischen Veränderungen. Im Kindesalter stehen häufig Läsionen der Glomeruluskapillaren und der zuführenden Arteriolen im Vordergrund (»klassisches« hämolytisc…