Lupus-Antikoagulans: Klinik, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie
Madlener, K.; Pötzsch, B. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1995 · Heft 02 · S. 100 bis 104
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungEin Lupus-Antikoagulans (LA) ist durch das Auftreten von Autoantikörpern, die gegen gerinnungsaktive Phospholipide gerichtet sind, charakterisiert. Typischerweise findet sich bei betroffenen Patienten eine Verlängerung Phospholipidabhängiger Gerinnungsteste, während klinisch eine Thrombose- und Abortneigung überwiegt. Pathophysiologisch konnte als eine Ursache der Thromboseneigung eine Inhibierung der antikoagulatorischen Aktivität von aktiviertem Protein C nachgewiesen werden. Andere Ursachen sind bisher noch unklar. Die sichere Diagnostik des LA erfordert die Kombination zweier voneinander unabh…