Prävention intrakardialer Thromben und systemischer Embolien nach Herzklappenersatz
Horstkotte, D. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1993 · Heft 04 · S. 172 bis 180
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungObwohl bislang keine prospektiven Dosisfindungsstudien durchgeführt wurden, wird für Patienten mit mechanischen Herzklappenprothesen eine orale Dauerantikoagulation mit einer Intensität von INR 3,0-4,5 empfohlen. Jüngste Untersuchungen zum optimalen Management einer oralen Antikoagulation bei Kunstklappenträgern belegen (a) die Unzulänglichkeit der Therapiesteuerung mittels des Quick-Wertes, (b) Unterschiede in der Thrombogenität älterer wie auch der heute verfügbaren Prothesen, (c) die Notwendigkeit einer individuellen Antikoagulation aufgrund der patientenseitigen Koagulabilität, (d) die Berücks…