Lepirudin bei heparininduzierter Thrombozytopenie
Jörg, I.; Koch, S.; Fenyvesi, T.; Harenberg, J. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2004 · Heft 02 · S. 135 bis 143
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) Typ II ist eine antikörpervermittelte unerwünschte Arzneimittelwirkung auf Heparin, die paradoxerweise mit einem Abfall der Thrombozytenkonzentration und einem erhöhten Risiko für thromboembolische Komplikationen einhergeht.Die Antikörper reagieren gegen ein Neoepitop des Plättchenfaktors 4 nach Bindung mit Heparin. Die Inzidenz der HIT II ist geringer unter niedermolekularem Heparin im Vergleich zu unfraktioniertem Heparin und bei nicht operierten Patienten im Vergleich zu Patienten nach großen operativen Eingriffen. Bei der HIT II ist die unverzüglich…