Erfahrungen mit der lokoregionalen Fibrinolysetherapie bei Thrombosealter über 10 Tage
Scherb, M.; Palaskali, R.; Saddekni, N.; Blum, U.; Skupin, M. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2002 · Heft 02 · S. 82 bis 86
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Behandlung der tiefen Venenthrombose durch Lysetherapie führt bei erfolgreichem Verlauf zur Rekanalisation des Gefäßes mit Erhalt der Venenklappenfunktion und somit zur Limitierung des postthrombotischen Syndroms. Bei der systemischen Lysetherapie kommt es zu erhöhter Komplikationsrate, z. T. mit Todesfolge (1-2%). Die lokoregionale Lysetherapie mit rekombinantem humanen Plasminogenaktivator (rt-PA) stellt demgegenüber eine Methode dar, die Rekanalisation ohne erhöhte Komplikationsrate bewirkt im Vergleich zu Kompressionstherapie und Antikoagulation.Nach der gängigen Lehrmeinung sollte die sys…