Thrombophile Hämostasestörung in der Schwangerschaft
Sucker, C.; Gerhardt, A.; Zotz, R.-B. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2008 · Heft 05 · S. 455 bis 464
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungFrauen, die Trägerinnen angeborener und/oder erworbener thrombophiler Risikofaktoren sind, haben ein erhöhtes Risiko für schwangerschaftsassoziierte vaskuläre Komplikationen wie venöse Thromboembolien, Abort, Präeklampsie und intrauterine Wachstumsretardierung. Diese Komplikationen gehen mit hoher maternaler und fetaler Morbidität und Mortalität einher. Eine antikoagulatorische Therapie in der Schwangerschaft ist zur risikoadaptierten Prävention und Behandlung venöser thromboembolischer Komplikationen sowie zur Prävention von Aborten bei Frauen mit Antiphospholipidsyndrom indiziert. Angesichts der…